Oshumaré
Oshumaré

Lamin Seroui – Gesang, Perkussion und Gitarre

 

Lamin Seroui wurde 1974 in Algerien geboren. Er begann seine Ausbildung als Sänger und Perkussionist in Constantine, wo er sich mit den musikalischen Traditionen Afrikas und des Mittleren Ostens vertraut machte und auch in verschiedenen Blues- und Jazz-Formationen auftrat. 1998 reiste Lamin Seroui erstmals nach Spanien. Bei der bekannten Sängerin Ángela Muro und dem brasilianischen Musiker Alex Oliveira vertieft er weiter sein Können und absolviert eine Ausbildung zum Toningenieur am Teatro Alhambra. Andalusien wurde zu Lamins zweiter Heimat und er befindet sich seither im Austausch und Spagat zwischen zwei Kontinenten und Kulturen - Afrika (Algerien) und Europa (Spanien). Die Themenkomplexe Heimat und Fremde, Identität und Verantwortung beschäftigten ihn zunehmend und veranlassten ihn, sich auf die Suche nach musikalischen Ausdrucksformen in verschiedenen Kulturen zu begeben, welche solche Themen aufzubrechen vermögen.

Lamins Suche mündete in die Projekte "Paisagens do Brasil y Cabo Verde" und "Homenaje a los héroes y vagabundos", sowie in die Gründung des Trios „Oshumaré“.

Alice Martin - Gesang, Perkussion

 

Die Sopranistin Alice Martin begann sie ihre Gesangsausbildung mit zehn Jahren bei der Sopranistin Danielle Zuber und trat 2005 dem Zürcher Opernhauschor bei. In Zürich und Wien sang sie unter anderem in Opernaufführungen von Tosca, Carmen und dem Rosenkavalier und kollaborierte in verschiedenen CD-Projekten der Unternehmung MusicVision.

Weiter vertiefte Alice Martin ihre Gesangstechnik bei der Sopranistin und Gesangstrainerin Liv Kriesi und bildete sie sich in den Stilrichtungen des Jazz, Soul, Blues sowie Folk weiter. Sie besuchte Musiktheorie- und Kompositionsunterricht bei Referenzpersonen wie Annette von Goumoëns und Co Streiff in Zürich und nahm 2012 ihre erste CD mit Eigenkompositionen im Tonstudio „Mirrorlakerecordings“ auf.

Ihr Musikstudium führte Alice Martin schliesslich nach Andalusien, Granada, wo sie spanische Gitarre lernte und bei der Sängerin Vicky Cruz Stile wie Bossa Nova, Bolero, Fado und Flamenco vertiefte. Neben der Musik abslvierte Alice Martin das Bachelorstudium der Politik- und Religionswissenschaften an der Universität Zürich und studiert seit 2015 den Master in Management, Organisation und Kultur an der Universität St.Gallen.

Gabriel Pancorbo - Gitarre

 

Der andalusische Gitarrist, Musikpädagoge und Komponist Gabriel Pancorbo wurde 1975 in Granada geboren.

Seit dem frühen Kindesalter besuchte er Gitarrenunterricht und wurde besonders durch seine beiden Lehrpersonen, dem brasilianischen Gitarristen Guga Murray sowie dem Franzosen Jul Frayssinet, geprägt. Sein musikalischer Wissensdurst führte ihn nach Toulouse und später nach Lissabon, wo er bei den Meistern Pedro Gomes y Afonso Andrade weiter seine Spieltechnik und seinen klanglichen Ausdruck vertiefte und auch portugiesische Viola lernte. Eine wichtige Etappe seiner Ausbildung verbrachte Gabriel Pancorbo in Rio de Janeiro beim bekannten Gitarristen Zé Murray (Chico Buarque y Cuarteto em Cy).

Zurück in Spanien arbeitete er als Lehrer für klassische und spanische Gitarre für das Konservatorium von Granada und das Centro Cultural Memoria de Andalucia. Als Komponist schrieb er unter anderem Stücke für die Compañía LATERAL für Auftritte neuzeitlichen spanischen Tanzes.

Neben dem interkulturellen Musikprojekt "Oshumaré" ist Gabriel Pancorbo Teil der kapverdischen Band "Serenata" in Frankreich, sowie Gründer und Gitarrist des bekannten Fado-Trios „Minha Lua“, mit welchem er bereits in Spanien, Frankreich, Brasilien, Portugal und in der Schweiz auftrat. (www.minhalua.com)

Projekt: Homenaje a los héroes y vagabundos

 

Was bedeutet Heimat für einen Flüchtenden? Woher rührt der Mut zum Widerstand? Weshalb stirbt die Hoffnung zuletzt? Mit diesen Fragen im Gitarrenkoffer machten wir uns auf die Suche nach Liedgeschichten — nach Musik, die sich als Auftrag begreift und Stellung bezieht zum Weltgeschehen, zum Unfassbaren, zum Wortlosen. Entstanden ist eine Sammlung an Liedern, an Biographien und historischen Dokumenten aus Lateinamerika und den Kapverden, die eine Zeit zeichneten und dennoch zeitlos sind.

Projektdossier_Oshumaré_2017.pdf
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Projekt: Paisagens do Brasil e Cabo Verde

 

“Paisagens do Brasil e Cabo Verde” ist die Begegnung von Morna und Bossa; zwei Musikstile portugiesisch-sprachiger Wurzeln, welche europäische, afrikanische und lateinamerikanische Elemente in sich vereinen. Es ist eine Hommage an Meister der klanglichen Poesie wie Tom Jobim, Chico Buarque, Vinicius de Moraes und Cesaria Évora.

Ein musikalisches Programm von grosser Eleganz, Tiefgründigkeit und Leidenschaft.

Referenzen:

Teatro Isabel La Católica (Granada), Teatro Alhambra (Granada), Sala la Expositiva (Granada), Palacio de Audiencia (Soria), Teatro Echegaray (Málaga), Festival de Cine Alcances (Cádiz) - Spanien

 

Festival Musique Classique Arpèges (Gascogne), Festival du Film Espagnol (Touluse), Festival Internacional Tango (Tarbes) - Frankreich

 

Tasca Do Chico Alfama (Lissabon) - Portugal

 

Grand Hotel National Luzern, Kulturpunkt Flawil, Reformierte Kirche Küsnacht, Kaffeehaus St. Gallen, Zunfthaus zur Schmiden u.a.

-  Schweiz

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© Gabriel Pancorbo Soto